über mich

Die richtigen Worte für wichtige Situationen zu finden, ist mir ein Anliegen. Trauerfeiern sind für alle Beteiligten besonders fordernd. Sie sollen dem Leben und der Persönlichkeit des Menschen, von dem Abschied genommen wird, gerecht werden. Sie sollen Trauernde trösten und Gemeinschaft stärken.

Als Germanistin und Theologin befasse ich mich aus verschiedenen Perspektiven mit Wort und Text. Meine akademischen Abschlussarbeiten haben mich wiederholt mit Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Heimat konfrontiert. Als Trauerrednerin versuche ich, richtige Worte und passende Texte für genau diese Themen zu finden: Wer war der verstorbene Mensch? Wie können die Trauernden sich ihm und untereinander verbunden wissen? Wo findet er seine letzte Heimat?

Wo ich, der Welt entrückt, jetzt bin

In der Erde, in den Lüften,
in manch Werken und in Schriften,
nicht in Raum und nicht in Zeit,
aber doch in Ewigkeit
bleibe ich in jedem Wort,
das mich ehrt.

Und wo Liebe währt.
So leb ich fort.

Ich lebe in Kufstein/Tirol, bin verheiratet und Mutter dreier erwachsener Söhne.

Qualifikation:

Berufsausbildung Trauerrednerin, Sprecherakademie München, 2024
Seit 1994 Freiberufliche Korrektorin und Lektorin
2001–2025 Lehrbeauftragte und Senior Lecturer am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck. Lehrgegenstände: Schreibwissenschaft, Schreibkompetenz, Schreibdidaktik; Textlinguistik, Textqualität, Textoptimierung; Orthografie, Grammatik und Stilistik

Publikationen (Auswahl):

Unter Beweis: Das Leben. Sechs Autobiographien deutschsprachiger SchriftstellerInnen aus Israel. Göttingen: v&r unipress 2008 (Dissertation). Ausgezeichnet mit dem Wissenschaftspreis der Stadt Innsbruck.
Das Problem deutsch-jüdischer Identität bei Grete Weil. Innsbruck 1995. Unveröffentlichte Diplomarbeit.
Landnahme. Zur Bedeutung der Heimat für das Heil der Menschen. Innsbruck 1998. Unveröffentlichte Diplomarbeit.
gedankenreich. Deutsch für die AHS-Oberstufe. Schulbuchreihe gemeinsam mit Susanne Reif-Breitwieser. Wien: Westermann.